Boris Kasper - Progress Professionals
Hamburg | Frankfurt

Progress Professionals – Blog

Insights, Tipps & Ratgeber zu aktuellen Business 4.0- und People-Themen.

Generation X – die verlorene Generation?

Die Generation X, auch als „verlorene Generation“ bezeichnet, umfasst diejenigen Menschen, die in den Jahren zwischen 1965 und 1980 geboren wurden. Diese Generation steht oft im Schatten der vorherigen Generation der Babyboomer und der Nachfolgegeneration der Millennials. Die X hat einen einzigartigen Beitrag zur Gesellschaft geleistet und eine eigene Identität entwickelt – doch inwiefern?

Wissensmanagement im Unternehmen

Es gibt viele überzeugende Gründe, ein internes Wissensmanagement im Unternehmen zu etablieren: Wissens- und Perspektiventransfer steigern Leistung und Kommunikationsfähigkeit, vielseitiges und flexibles Know-How erhöht die Innovationskraft. Zudem wird Mitarbeitenden die Möglichkeit geboten, sich stetig weiterzubilden – zusammen mit der gezeigten Wertschätzung für interne Experten sorgt das für Mitarbeitendenbindung. Zudem bleiben wertvolles Wissen und Know-How durch die konsequente Weitergabe langfristig im Unternehmen erhalten.

Gutes Leadership lebt eine positive Fehlerkultur

Eine positive Fehlerkultur ist im Business 4.0 wichtiger als je zuvor: Denn Fehler sind nicht einfach nur menschlich, sondern auf der Suche nach neuen Lösungen und Innovationen schlicht nicht auszuschließen – und darüber hinaus äußerst wertvoll: Wenn gutes Leadership bereit ist, sie als Sprungbrett für die Optimierungen zu nutzen. Eine im ganzen Unternehmen gelebte offene Fehlerkultur hilft Leadern und ihren Teams, Mängel nachhaltig aufzudecken und zukünftig zu vermeiden.

Empowering Leadership: befähigen statt befehlen

Erfolgreiches Leadership bedeutet, aus Power (Macht) Empowerment (Bemächtigung) zu machen. Dazu weichen einseitige Machtverhältnisse, in denen Befehle von oben nach unten verteilt werden, einer neuen Struktur: Die Führungskraft gibt Verantwortung an das Team ab und befähigt es, Prozess, To-Dos und Mittel zur Lösung einer Aufgabe selbst zu bestimmen– und lässt Mitarbeitende später auch an der Ergebnisabstimmung teilhaben. So macht Empowering Leadership auch einen Rollenwechsel auf Team-Ebene möglich: von Vorgaben umsetzenden Untergebenen zu eigenverantwortlichen Fachexperten auf Augenhöhe.

Destruktives Leadership führt zu kontraproduktivem Arbeitsverhalten

Destruktives Leadership ist nicht nur der häufigste Kündigungsgrund. Bevor es zu einem Arbeitsplatzwechsel kommt, hat negatives Führungskräfte-Verhalten längst viele andere enorme Folgen: Mitarbeitenden-Zufriedenheit und -Bindung nehmen ab sowie auch die positive Arbeitseinstellung und Leistungsbereitschaft – bis hin zu bewusst kontraproduktivem Verhalten. Zurecht gilt ein destruktiver Führungsstil im Business 4.0 als echtes No-Go. Darum ist es wichtig, ihn bewusst zu erkennen und gezielt zu vermeiden: nicht zuletzt, um Mitarbeitende im Unternehmen und ihre Motivation optimal zu halten.

New Pay – neue Gehaltsmodelle

Gerade erst haben sich durch das Business 4.0 und seine veränderten Definitionen von sinnvoller Arbeit sowie optimaler Führungsqualitäten neue Arbeitswelten etabliert – schon ist neben New Work auch New Pay in aller Munde: Wo Arbeit durch Fairness, Mitbestimmung und Teilhabe geprägt sind, soll es nun auch die Vergütung sein. Die Entwicklung alternativer, fairer Entlohnungsmodelle wird immer mehr zum wesentlichen Unternehmens- und Arbeitgeber-Plus. Doch erstmal gibt es zur Definition von Fairness und vor allem zur Umsetzung von New Pay Konzepten noch viele Fragen.

Leadership – führen ohne Druck und Angst: 5 Tipps

Natürlich ist es für jede Führungskraft unerlässlich, von ihren Mitarbeitenden respektiert zu werden. Ebenso fatal ist es aber, Respekt mit Furcht gleichzusetzen. Denn Angst ist immer ein negatives Gefühl. Und negative Gefühle gegenüber der Führung gehören zu den häufigsten Gründen für Kündigung und innerer Verweigerung. Wem es dagegen gelingt, zu führen, ohne Druck und Angst aufzubauen, steigert Leistungsfähigkeit und Kreativität erheblich. Leader, die dagegen ehrlich von ihren Mitarbeitenden respektiert werden, binden sie so emotional ans Unternehmen – und fördern gerade durch eine angst- und druckfreie Atmosphäre optimale Leistung und innovative Lösungskompetenz.

Die größten Unterschiede zwischen Generation Y und Gen Z als Arbeitnehmende

Generation Y und Gen Z trennen oft nur wenige Altersjahre – doch ebenso häufig ganze Erwartungs- und Perspektivwelten. Das stellt Arbeitgeber vor vielfältige Herausforderungen, um beide Arbeitnehmenden-Generationen unter einem Arbeitsdach optimal einsetzen und möglichst langfristig an das Unternehmen binden zu können. Dabei kann es relativ leicht gelingen, beide Generationen zu zufriedenen Mitarbeitenden zu machen. Indem man eben nicht nur angestrengt nach möglichen Gemeinsamkeiten sucht – sondern die Unterschiede zwischen Generation Y und Gen Z bewusst betrachtet. Auch unter dem Stichwort Diversity können Sie die verschiedenen Talente und Ansprüche dann wertschätzend und möglichst authentisch fördern.

Leadership braucht Feedback

Wer hören will, wie gut er oder sie ist, lässt sich loben – wer sich verbessern will, lässt sich feedbacken. Denn echtes Leadership zeichnet sich durch die Bereitschaft aus, sich selbst und die eigenen Fähigkeiten kritisch zu hinterfragen und wenn nötig, stetig zu verbessern. Was könnte dabei hilfreicher sein, als authentische Einschätzungen und ehrliche Beurteilungen von außen? Leadership-Feedback bietet die wertvolle Chance, als Führungskraft persönlich zu wachsen und sich fachlich gezielt weiterzuentwickeln: Eine wesentliche Voraussetzung, um das sich ständig wandelnde Business 4.0 erfolgreich zu meistern.

Gen Z: Fünf Vorurteile – und wie sie wirklich tickt

Die neuen Jungen strömen auf den Arbeitsmarkt, längst hat das große Buhlen um die Gen Z begonnen. Und überall wird hin- und herpropagiert, wie das am besten gelingt. Schon macht sich Erleichterung breit, weil angeblich doch kein Leadership mehr erlernt werden muss – oder es herrscht Verzweiflung, weil es heißt, die Generation Z wolle die Zwei-Tage-Woche. Doch wie tickt sie wirklich, was erwartet sie tatsächlich von Arbeit und Führung – und was sind fälschlich verbreitete Vorurteile, auf die Arbeitgeber besser nicht vertrauen sollten?